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Die Dorferneuerung hat sich in den vergangenen Jahren zu einer großen Bürgerinitative im Land entwickelt, die alle Gruppen im Dorf aktiv beteiligt und an einem Leitbild für die dörfliche Entwicklungsperspektive arbeiten lässt. Sektorale Sichtweisen und Einzelinteressen rücken dabei in den Hintergrund.

Zur Vorbereitung der Fortschreibung des Dorferneuerungskonzeptes in Krickenbach wurde deshalb im Rahmen einer Dorfmoderation die grundsätzliche Zielrichtung der zukünftigen Gemeindeentwicklung unter intensiver Bürgerbeteiligung diskutiert.

Vor dem Einstieg in die Moderation und der Arbeit in Arbeitsgruppen wurde zunächst eine Fragebogenaktion durchgeführt. Hierbei wurde den Bürgern die Gelegenheit gegeben, ihre Anregungen im Vorfeld in den Planungsprozess einzubringen. Außerdem konnten hierdurch zu Beginn des Moderationsprozesses erste Stärken und Schwächen in der Ortsgemeinde erkannt und für den Einstieg in den Beteiligungsprozess zusammengefasst werden.

Der Fragebogen wurde im Dezember 2012 an alle Haushalte verteilt und sollte bis Ende Januar 2013 abgegeben werden.

Im Frühjahr 2013 wurden dann im Rahmen der „Auftaktveranstaltung zur Dorfmoderation“ die Ergebnisse der Fragebogenaktion vorgestellt. Aufbauend auf den Ergebnissen der Fragebogenaktion wurde den Bürgern die Mitarbeit in thematischen Arbeitsgruppen angeboten. Zum Abschluss der Veranstaltung wurden folgende Themenschwerpunkte für die Bearbeitung in Arbeitsgruppen festgelegt:

  • „Verkehr“ (Verkehr, Mobilität, Erreichbarkeit und Parken)
  • „Wohnen in Krickenbach“ (Bauen, Gebäudenutzungen, Leerstandsmanagement, Gestaltung von Gebäuden, Wegen und Plätzen im öffentlichen und privaten Bereich)
  • „Freizeit und Tourismus“ (Kultur, Freizeit, Tourismus, soziales Miteinander)


AG-Sitzung und Streifzug durch die Gemeinde (Quelle: Eigenes Foto)

Gemeinsam mit interessierten Bürgern wurden in den Arbeitsgruppensitzungen und Streifzügen durch die Gemeinde themenspezifische Stärken und Schwächen identifiziert und erörtert sowie im Dialog Lösungsvorschläge erarbeitet. Die Arbeitsgruppensitzungen fanden von April bis Juni 2013 statt. Alle Arbeitsgruppentreffen waren gut besucht. Insgesamt haben sich über 40 Arbeitsgruppenmitglieder am Dorfmoderationsprozess beteiligt und eine Vielzahl von Ideen und Maßnahmen ihrer Gemeinde entwickelt.

Die Bevölkerung wurde durch Artikel im Amtsblatt und in der Rheinpfalz über die Ziele und Termine der Dorfmoderation und der Dorfentwicklungsplanung informiert. Zusätzlich wurde via Internet auf den Internetseiten der Ortsgemeinde alle wichtigen Informationen und Termine zum Dorfmoderationsprozess zur Verfügung gestellt.

Die Einladung zu allen Moderationsterminen erfolgte ebenfalls über das Amtsblatt, per Email und durch Plakate, die an Geschäften und öffentlichen Gebäuden in der Ortsgemeinde aufgehängt wurden.

Im Juli wurden dem Gemeinderat die Ergebnisse und der Verlauf des Moderationsprozesses präsentiert. Bis Ende des Jahres wird nun der Abschlussbericht zur Dorfmoderation erstellt und anschließend öffentlich präsentiert.